Eine musikalische Reise durch Europa

Bericht des RGA vom 26.03.2017

Frühjahrskonzert 2017
Frühjahrskonzert Gus-Anton-Chor im CVJM-Saal Gertenbachstrasse/Remscheid-Lüttringhausen. © Doro Siewert

CVJM-Saal Lüttringhausen: Gus-Anton-Chor bewies seinen Faible für anspruchsvolle Werke.Von Sabine Naber

„Von fremden Ländern und Liedern“ erzählte der Gus-Anton-Kammerchor am Samstag im voll besetzten CVJM-Saal in Lüttringhausen. Mit „Sei gegrüßt“ gelang den Sängern, ein gefühlvoller Einstieg, den die Pianistin Sigrid Althoff wunderbar begleitete. „Chorleiter Gus Anton hat dieses Lied komponiert und es seinem Chor auf den Leib geschrieben“, sagte Moderatorin Ulrike Froleyks.

Drei folgende Volkslieder, darunter das bekannte „Muss i denn zum Städtele hinaus“, dass nicht zuletzt durch Elvis weltbekannt wurde, kamen beim Publikum ebenfalls bestens an. Die Sänger hatten sich mit Akkordeonspieler Krisztián Palágyi einen Gast eingeladen, der schon nach dem ersten Lied mit Bravo-Rufen bejubelt wurde. Der junge Musiker, in Serbien geboren, studiert in Wuppertal und zeigte schon mit Antonio Bazzinis „Tanz der Kobolde“ sein großes Können. Unglaublich schnell wirbelten seine Finger über das Instrument. Wer die Augen schloss, konnte die Kobolde über die Tanzfläche flitzen sehen.

Weiter ging's nach Avignon (Frankreich), wo der Chor „Sur le pont“ besang – halb Französisch, halb Deutsch. Das kraftvolle „Vive la Compagnie“, das von Wein, Weib und Gesang erzählte, schloss sich an. Musikalisch ging es nach England und Schottland, nach Argentinien, Italien die Schweiz und Ungarn weiter, um mit „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ wieder nach Deutschland zurückzukehren. „Die sind gut. Das ist mal ein ganz anderes Programm, als man es sonst zu hören kriegt“, lobte Hans Groote die Sänger. „Ich bin das erste Mal hier, habe vom Gus-Anton-Kammerchor aber schon viel gehört und sehe das Konzert heute als absolutes Highlight“, sagt Edith, die ihren Nachnamen nicht nennen möchte. Sie singe selbst in einem Chor. Auch die Gasteinlage des Akkordeonspielers habe sie beeindruckt. Wunderbar kam auch das weltbekannte „Land of Hope and Glory“ an.

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