
Die
aus Gummersbach stammende Pianistin studierte an der Musikhochschule Köln
bei Prof. Pavel Gililov. Es folgte ein Aufbaustudium "Klavierkammermusik"
an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Elza Kolodin und Prof. Helmuth Barth,
das sie "mit Auszeichnung" abschloss. Sigrid Althoff belegte Meisterkurse
bei Adam Harasiwicz, Edith Picht-Axenfeld und Karl-Heinz Kämmerling. 1982
gewann sie den
ersten Preis des Kammermusikwettbewerbs der Stadt Bielefeld. Von 1992 - 1997 war
sie Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen Köln und Dresden. Sie
konzertierte als Solistin u.a. mit den Bergischen Symphonikern Remscheid-Solingen,
der Südwestfälischen Philharmonie, dem Johann Strauß-Orchester
Budapest, dem Folkwang Kammerorchester, der Philharmonia Hungarica und dem Amadeus
Kammerorchester. Sigrid
Althoff ist eine gefragte Lied- und Instrumentalbegleiterin. 1999 spielte sie
mit Torsten Janicke die Richard Strauß Violinsonate auf CD ein (ebs). Außerdem
engagiert sich die Pianistin für das in Vergessenheit geratene Genre der
klassischen Salonmusik. Hierfür nahm sie 1998 mit dem von ihr gegründeten
Damensalonensemble "Pomp-A-Dur",
eine CD bei BIS auf, die auf Grund ihrer herausragenden Qualität von renommierten
Kritikern und vom WDR 3 vorgestellt wurde und dem Ensemble die Tür zu Funk
und Fernsehen öffnete. In diesem Jahr produziert der WDR die dritte CD des
Ensembles. | 
Die
gebürtige Wuppertalerin, die schon während ihrer Schulzeit mehrfach
Preisträgerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert" im Fach Klavier
war, absolvierte nach dem Abitur zunächst ein Studium Im Fach Liedgestaltung
an der Musikhochschule Köln - Abteilung Wuppertal bei Rudolf Haenel, das
sie mit Diplom und dem Prädikat ";sehr gut" abschloss.
Im Anschluss studierte sie Opern- und Konzertgesang an der Musikhochschule Köln
bei Prof. Hans Sotin. Sie erhielt ein Stipendium des Richard Wagner- Verbandes
und beendete ihr Gesangsstudium nach Meisterkursen bei Prof. Lieselotte Hammes
und Prof. Kurt Moll als Diplomsängerin.
Als Mitglied im Ensemble der "Jungen Kammeroper Köln" gastierte
Simone Bönschen unter anderem an der Deutschen Oper Berlin. Ihre Partien
waren beispielsweise die der Gretel (Hänsel und Gretel), der Susanna (Figaros
Hochzeit) und die der Adele (Die Fledermaus).
Mittlerweile konzentriert sich Simone Bönschen-Müller, die ebenfalls
Schülerin von Prof. Jürgen Glauss war, wieder mehr auf ihre Tätigkeit
als Pianistin und ist zu einer gefragten Liedbegleiterin geworden. So war sie
als Pianistin des renommierten Kölner Männergesangvereins tätig
oder begleitete den Kammerchor Remscheid/Gus Anton Chor, mit dem sie 2007 eine
CD aufnahm, auf seiner Konzertreise nach Rom im Pantheon und in Castel Gandolfo,
der Sommerresidenz des Papstes.
Seit 2006 widmet sich Simone Bönschen zusätzlich zu ihrer pianistischen
Tätigkeit schwerpunktmäßig der Chorleitung und ist Dirigentin
mehrerer Männerchöre und gemischter Vokalensembles in Wuppertal und
Umgebung.
2007 erhielt die Pianistin und Dirigentin für ihre engagierte musikalische
Tätigkeit den Förderpreis der Enno und Christa Springmann Stiftung in
Wuppertal und wurde im März 2009 zur Kreischorleiterin der Kreissängervereinigung
Solingen ernannt.. |