Konzertreise Saalfeld, September 2014

des Gus-Anton-Kammerchores
zum befreundeten Maxhüttenchor in Saalfeld /Thüringen

In diesem Jahr führte die jährliche Konzert-Reise des Gus Anton Chores zur Feengrottenstadt Saalfeld in Thüringen, zum dortigen Maxhüttenchor Unterwellenborn. Mit dem gemischten, früheren Vorzeigechor der ehemaligen DDR verbindet die Sänger eine langjährige Freundschaft. Die Maxhütte war eines der größten Stahlwerke der DDR.

Unser in diesem Jahr leider verstorbener Sangesbruder Hans-Herbert Rauch begründete diese Freundschaft bereits 1992 mit dem in Saalfeld lebenden Alexander Zehrer. Im Jahre 1997 führte die erste Reise des Gus-Anton Chores mit Unterstützung des Inhabers der Fa. Dohrmann, Herrn Dr. Spelsberg, nach Saalfeld. Dieser hat in Saalfeld ein Unternehmen. Auch heute unterstützt er diese Verbindung zwischen den Chören noch sehr aktiv. Dieser Besuch war bereits der Fünfte des Remscheider Chores in Saalfeld.

Der Chor startete Donnerstag den 18. September bei schönstem Wetter in Remscheid gegen 8 Uhr mit 42 Personen nach Saalfeld in Thüringen und blieb bis zum 21. September.

Am gleichen Nachmittag bereits, führte uns ein Stadtrundgang durch die schöne Feengrottenstadt Saalfeld. In der Stadtkirche von Saalfeld gab es dann als Überraschung unseres Stadtführers Herrn Zehrer ein Orgelkonzert. Organist war der Chorleiters des Maxhüttenchores Herr Thomas Kowalski.

Am Freitagmorgen ging es zu einer Führung ins Wasserkraftwerksmuseum nach Ziegenrück. Es handelt sich um ein historisches Laufwasserkraftwerk an der Saale. Eine besondere Attraktion waren die Hochspannungsvorführungen.

Danach fuhr der Chor zur Hohenwarte-Talsperre der 4.größten deutschen Talsperre, zu einer Stausee-Bootsfahrt. Bei herrlichem Sonnenschein war es eine schöne Seefahrt und wir genossen die Landschaft und die Sonne.

Am Abend fand dann in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Saalfeld, welche ca. 250 Besucher aufnimmt, das gemeinschaftliche Konzert beider Chöre statt. Unter den Besuchern weilte auch Herr Dr. Spelsberg.

Das Motto des Konzertes lautete:         „Auf Flügeln des Gesanges“

Den Maxhüttenchor dirigierte der Chorleiter Herr Thomas Kowalski mit Pianist Stephan Müller. Den Kammerchor leitete Gus Anton. Pianistin des Remscheider Chores war Frau Simone Bönschen-Müller. Es waren von beiden Chören z.B.

-          Das Vilja Lied,

-          Melodien aus der Fledermaus

-          Dunkelrote Rosen

-          Im Prater blüh`n wieder die Bäume

-          Trinklied aus Ernani

und viele andere schöne Melodien, zu hören.

Das gemeinsame Schlusslied, „Dankeschön und auf Wiedersehn“ rundete dann das Konzert vor einem begeisterten Publikum, ab.

Am Samstag dann fuhren wir bereits sehr früh ins thüringische Schiefergebirge. Die Fahrt führte durch das wildromantische Schwarzatal zur Talstation der Oberweißbacher Bergbahn. Hochaufragende Felsen, tiefe Wälder und malerische Flussläufe erfreuten unsere Sinne. In Glasbach stiegen wir dann in die Bergbahn, die als Standseilbahn während der Fahrt einen Höhenunterschied von 323 m überwindet und die Verbindung vom Tal zu den Hochebenen herstellt. Die max. Steigung betrug 25 %. Wir fuhren bis Lichtenhain. In der Höhe erwartete uns bei Sonnenschein ein unglaublicher Panoramablick. Dort stiegen wir in eine Flachbahn um, die uns nach Cursdorf führte, wo der Bus uns wieder aufnahm.

Von dort ging es dann nach Schmiedefeld zum Schaubergwerk „Morassina“. Dieses wurde 1863 geschlossen und nach der Wende 1993 als Schaubergwerk eröffnet. Mit seinen Tropfsteinen in vielfältigen Formen und Farben verzauberte uns das Bergwerk. Vor der einmaligen Kulisse der „blauen Grotte“ finden häufig Konzerte und Eheschließungen statt.

Am frühen Nachmittag ging es dann weiter nach Lippelsdorf zur Porzellanmanufaktur Wagner & Apel. Hier wird seit 1877 Porzellan in reiner Handarbeit gefertigt. Viele unserer Sängerfrauen kauften sich Erinnerungen in Form von Tier- oder anderen Porzellanplastiken.

Am Abend fand dann ein Kommerz mit geladenen Gästen, Freunden und beiden Chören in Kausldorf im Bürgerhaus, statt. Es erwartete uns ein reichhaltiges Buffet. Im Laufe des Abends traten beide Chöre auf und gegenseitig wurden Geschenke übergeben. Der Vorsitzende des Gus-Anton-Chores, Andreas Noll überreichte Gastgeschenke an den Bürgermeister der Stadt Kaulsdorf Herrn Wolfgang Kaminski, an den Förderer der Chorverbindung Herrn Dr. Spelsberg, an die Vorsitzende des Maxhüttenchores Frau Christel Esefeld und an den Chorleiter Herrn Thomas Kowalski. Außerdem bekam Herr Alexander Zehrer der die Reiseziele zusammengestellt und als Reisebegleiter fungiert, ebenfalls ein Buch „50 Jahre Gus-Anton-Kammerchor“ sowie einige CD`s des Gus Anton Chores überreicht.

Die Vorsitzende des Maxhüttenchores Frau Esefeld überreichte Andreas Noll und Gus Anton, jeweils ein Flasche Sekt und ein Bild des Maxhüttenchores. Des Weiteren, einige Bilder des Konzertes vom Vortag sowie für den Chor einige Flaschen Sekt. Das besondere an den Flaschen war, das diese einen Aufkleber mit dem Foto beider Chöre trugen.

In seiner Rede stellte Andreas Noll nochmals die lange und mittlerweile 22 Jahre andauernde Freundschaft beider Chöre dar und bedankte sich für die Gastfreundschaft. Er erwähnte auch, dass ja nun der Maxhüttenchor eigentlich mal wieder an der Reihe sei, nach Remscheid zu kommen. Die Vorsitzende des Maxhüttenchores Frau Esefeld erwiderte in Ihrer Rede, dass man sehr gerne zu uns kommen würde und wir zusammen mal in den Terminkalender schauen sollten.

Es wurde ein fröhlicher und schöner Abend bei Live-Musik und Tanz, der leider gegen 22.45 Uhr endete, da unser Busfahrer ansonsten Probleme mit den Fahrzeiten bekommen hätte.

Einige Sangesfreunde nahmen im Hotel noch einen „Absacker“ so dass der Abend schließlich für alle sehr müde aber zufrieden in einem Tiefschlaf endete.

Bevor es am Sonntag wieder nach Hause ging, gestalteten wir musikalisch in der evangelischen Kirche in Kaulsdorf einen Gottesdienst mit. Nach dem Mittagessen im Kaulsdorfer Bürgerhaus fuhr der Chor zufrieden wieder gen Remscheid.

Zurück blieben Erinnerungen an 4 schöne Tage in bester Harmonie, gutem Wetter, hervorragenden musikalischen Konzerten und eine Erneuerung der Freundschaft zwischen beiden Chören. Vielen Dank.

Mit herzlichen Sängergrüßen.
Gus-Anton-Kammerchor Remscheid e.V.
Andreas Noll - Vorsitzender

 

Konzertreise Harz, August 2013

Am Freitag, den 23. August startete der Gus Anton – Kammerchor um 7.45 Uhr, zu seiner diesjährigen Konzertreise. Sie führte diesmal nicht ins Ausland, nein der schöne Harz war das Reiseziel.

Wie eine bewaldete Gebirgsinsel erhebt sich der Harz aus dem norddeutschen Tiefland. Seine herrliche, stets abwechslungsreiche Landschaft macht ihn zu einem Paradies für Naturliebhaber.

Mit fast 40 Personen startete der Bus in Remscheid zur Fahrt nach Bad Harzburg. Unterwegs wurde als erster Besuchspunkt die Gustav – Adolf - Stabkirche in Hahnenklee besucht. Im Inneren kann man mit etwas Fantasie nautische Elemente ausmachen, vom Kirchenschiff über die wie Bullaugenerscheinenden runden Kirchenfenster bis zu dem an ein Steuerrad erinnernden Kronleuchter. Die Sänger ließen es sich nicht nehmen, in dieser außer gewöhnlichen Kirche, spontan ein kleines Kirchenkonzert im schönen Ambiente der alten Stabkirche, zu geben.

Gegen 17.30 Uhr wurde unser Domizil für die nächsten Tage, das Sporthotel in Bad Harzburg erreicht.

Am Samstag, den 24. August fuhr der Chor nach Bad Lauterberg um dort im Kultursaal der Stadt eine beschwingtes Konzert zu gegeben. Viele Plakate vor Ort und Vorberichte über den Chor und das Konzert in den Gästezeitungen sorgten dafür, dass wir vor einem voll besetzten Kur - Saal sangen. Auch das Wetter spielte mit und bei strahlendem Sonnenschein war die gute Laune der Besucher schon fast ein Garant für ein gutes Konzert.

Und so war es dann auch, der Chor überzeugte mit Liedern wie z.B. Grüß Euch Gott alle miteinander, Anuschka, Dunkelrote Rosen, Spanish Eyes, Ave Maria no morro und vielen anderen bekannten Liedern. Das Publikum ließ den Chor nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne.

Die Kulturbeauftragte dankte dem Chor und äußerte sich sehr positiv über unseren Chor. Sie würde den Chor sehr gerne zu einem größeren Konzert einladen.

Als kleines Dankeschön, bekam der Chor mehrere Flaschen „Schierker Feuerstein“ einem Kräuterschnaps der im Nachbarort Schierke erzeugt wird, von den Kulturvertretern der Stadt überreicht.

Danach ging es via Braunlage, Torfhaus und Okertalsperre nach Goslar. Diese Stadt wurde dann am Nachmittag mit einer Stadtführung als auch einer Führung durch die Kaiserpfalz, erkundet.

Die alte Reichsstadt Goslar ist Reich an mittelalterlichen Kirchen und fantasievoll verzierten Fachwerkbauten. Die UNESCO ernannte den Stadtkern als auch das Erzbergwerk „Rammelsberg“ zum Weltkulturerbe. Schon in der Bronzezeit bauten die Menschen dort Erze ab. Unsere Reisegruppe war sehr von den Ausführungen und den Details des Stadtführers, beeindruckt.

Am späten Nachmittag kam die Reisegruppe wieder im Hotel an. Nach dem Abendessen ging es dann zu Fuß in die Stadt Bad Harzburg. Dort fand dass überregional sehr bekannte Salz – und Lichterfest, statt. Es war ein Erlebnis, die Stadt durch tausende von bunten Kerzen erleuchtet zu sehen. Tausende Besucher waren auf den Beinen.

Die Harzburg wurde ab dem Jahre 1065 im Auftrag Kaiser Heinrichs dem IV errichtet. Viele Menschen siedelten dann im Umfeld der Burg. 1569 wurde die erste Salzhaltige Quelle entdeckt. Erst ab dem Jahre 1820 begann man, die Quellen für gesundheitsfördernde Solebäder und Trinkkuren zu nutzen. Besonders am unteren Ende der Herzog Wilhelm Straße spürt man das besondere Flair des alten Kurortes Bad Harzburg. Schicke Geschäfte, zahlreiche Cafe`s und Restaurants säumen dort die „Renommiermeile“ der Stadt. Man nennt diese Straße auch schlicht „Bummelallee“. Diese lernten wir dann bei unserem Spaziergang in die Stadt kennen.

Sonntag, den 25. August fuhren wir in die Stadt Wernigerode. Genauer gesagt zum Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn, die uns hinauf auf den Brocken, dem mit 1.141 m höchstem Berg Norddeutschlands, bringen sollte.  Diese Fahrt war ein Erlebnis, zumal die Sonne wieder vom Himmel lachte. Dieses ist bemerkenswert, denn an ca. 300 Tagen im Jahr hat man oben auf dem Berg, schlechtes Wetter und schlechte Sicht. Der Brocken hat die niedrigste Baumgrenze aller Deutschen Mittelgebirge mit 1.100 m.

Die Fahrt mit dem Dampfzug dauerte ca. 1 3/4 Std. Oben auf dem Brocken angekommen, war es trotz Sonnenschein, ganz schön kalt und windig. Dafür war die Aussicht grandios.

Nach ca. 1 ½ Std. Aufenthalt, fuhren wir wieder zurück nach Wernigerode, denn der Stadtführer wartete bereits auf uns. Wernigerode ist um das Jahr 1000 entstanden und da um diese Zeit begann auch die große Rodungsperiode. Daher auch, trägt die Stadt wie viele andere im Harz, den Beinamen „Rode“ eben durch Rodungen. Der Heimatdichter Hermann Löns nannte die Stadt bei seinem Aufenthalt 1907 „Bunte Stadt am Harz“. Bestens restaurierte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild. Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten.

Montag, den 26. August besuchten wir an unserem letzten Reisetag die Weltkulturstadt Quedlinburg. Der Stadtführer brachte uns diese lebendige Stadt die im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft steht, intensiv näher. Bauten der Romantik, 1300 alte Fachwerkhäuser und Villen der Gründerzeit und des Jugendstils atmen Geschichte und Kultur vergangener Epochen. Die UNESCO hat bereits im Jahre 1994 die außerordentliche Bedeutung des Schlossberges und der historischen Altstadt durch die Aufnahme in die Liste der geschützten Kulturdenkmale gewürdigt.
Am Nachmittag traten wir dann müde aber sehr zufrieden, die Rückreise an.

Nun warten bereits die nächste Aufgaben auf den Chor, u.a. mit dem Kirchenkonzert am 13. Oktober in RS - Lüttringhausen in der evangelischen Stadtkirche. Der Quartettverein „Die Räuber“ und der Frauenchor „Pro Musica“ beide aus Gummersbach, werden mitwirken.

Andreas Noll / 31.08.2013

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